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Talentwettbewerb DOSB/DSSS

Talentwettbewerb DOSB/DSSS

Auch im kommenden Schuljahr werden die unterschiedlichen Konzeptionen der Fachverbände als Talentwettbewerbe angeboten, die in erster Linie auf die Vielseitigkeit ausgerichtet sind. Hier gibt es einen Einblick in die Angebote für das Schuljahr 2008/2009, in denen die Jahrgänge angepasst und einige inhaltliche Veränderungen vorgenommen wurden:

  • Talentwettbewerbe (Teil 1) als pdf-Datei (darin enthalten sind die Konzeptionen für die Sportarten Badminton, Base- und Softball, Eisschnelllaufen bzw. Inlineskaten, Gewichtheben, Hockey, Judo, Leichtathletik, Reiten, Radfahren und Schwimmen)
  • Teil 2 enthält den Talentwettbewerb Tischtennis

Talentwettbewerb

Vorwort
von Eberhard Gienger, Vorsitzender Präsidialausschuss Leistungssport im DOSB, und Dietmar Hiersemann, Vorsitzender der Kommission JTFO:

Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), die Spitzenfachverbände, die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) und die Deutsche Schulsportstiftung bildet die Kooperation von Leistungssport und Schule eine wichtige Säule im nationalen System der Nachwuchsförderung. Bereits in den 1990er Jahren wurde deutlich, dass wesentliche Entwicklungspotentiale in der Talentsuche liegen. Gemeinsame Wettkampfsysteme sollten durch zielgerichtete Ergänzungen noch effizienter gestaltet werden.
Die von DSB und KMK gebildete AG "Talentwettbewerb" wurde gebeten, einen vielseitigen Talentwettbewerb zu erarbeiten. Der Talentwettbewerb wird für die bisherige WK IV innerhalb JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA eingeführt und ist für alle olympischen Sportarten, die im Rahmen des Schulsports möglich sind, offen bzw. kann auf weitere olympische Sportarten ausgedehnt werden. Dies stellt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des im Dezember 2005 beschlossenen Nachwuchleistungssport-Konzeptes 2012 dar. Der Talentwettbewerb gründet auf sportfachlichen Konzepten der Spitzenfachverbände und pädagogischen Zielen des Schulsports. Das Vielseitigkeitsprinzip wird besonders herausgestellt und altersgemäße, ansprechende Wettbewerbsformen werden für junge Talente angeboten.
Mit dem Talentwettbewerb ist es gelungen, eine sinnvolle Ergänzung und eine wertvolle Bereicherung für die Kooperationsprogramme im Nachwuchsleistungssport zu erstellen. Den vielfältigen Initiativen und Kooperationen von Schulen, Sportvereinen und -verbänden wird eine Sammlung attraktiver Wettbewerbe angeboten.
Die Fachverbände engagieren sich in der Durchführung durch die Mitwirkung ihrer Kampfrichter und Betreuer. Die Kultusbehörden in den Ländern und der DOSB werden ihrerseits alle Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung und die Gewinnung von Sponsoren ausloten.
Der Talentwettbewerb ist in den Spitzenverbänden als qualitativ hochwertige Form speziell zur Talentsuche entwickelt worden. Der Wettbewerb soll im Rahmen des Schulsportwettbewerbs JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA in den Ländern eingesetzt werden. Er kann darüber hinaus auch als Anregung für weitere Kooperationsveranstaltungen im Schulsport genutzt werden. Das Konzept Talentwettbewerb wird mit weiterreichenden Informationen für die Umsetzung in der Praxis in digitaler Form bereitgestellt, um es im Internet für alle Partner direkt zugänglich zu machen. Es ist damit auch offen für jegliche bilaterale Initiative vor Ort.
Es ist der ausdrückliche Wunsch des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Kommission "Sport" der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder, dass der neue Wettbewerb rasch als Schulsportwettbewerb in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen und -verbänden umgesetzt wird. Auf der Grundlage eines Beschlusses der 24. Sitzung der Kontaktkommission DOSB/KMK vom 14. März 2006 in Köln werden die bisherigen Konzepte der Vielseitigkeitswettkämpfe von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA in den Sportarten Badminton, Hockey, Leichtathletik und Schwimmen durch die Konzeptionen des von den entsprechenden Spitzenverbänden erarbeiteten Talentwettbewerbs ersetzt. Das bisherige Spektrum der Vielseitigkeitswettkämpe von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA wurde durch Konzepte des Talentwettbewerbs für die Sportarten Judo und Tischtennis erweitert. 

Auszüge aus dem Grundkonzept:

1.

Zielsetzung
Der Talentwettbewerb soll einen Beitrag zur Sichtung und Förderung sportbegabter Mädchen und Jungen im schulischen Rahmen leisten und die gemeinsamen Initiativen von Schule und Sportverein/-verband zur Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports in den Ländern unterstützen. Am Sport interessierten Schülern   der Grundschulen und der jüngeren Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sollen im Rahmen eines neuen Mannschaftswettbewerbs mit einem breit angelegten Angebotsspektrum Chancen eröffnet werden, ihr sportliches Talent zu erkennen und dieses durch Einbeziehung in die Arbeit von Talentsichtungs- und Talentfördergruppen sowie von Wettkampfmannschaften der Schulen und der Vereine weiter auszugestalten.

Da der Talentwettbewerb schulübergreifend angelegt ist, können auch Schüler aus Schulen, die für den Bundeswettbewerb der Schulen JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA keine Mannschaft stellen, teilnehmen. Damit besteht grundsätzlich für jedes Sporttalent im Alter in der Regel von 8 bis 14 Jahren die Möglichkeit, im Talentwettbewerb an den Start zu gehen.

Als gemeinsame Initiative der Schulbehörden und der Sportorganisationen in den Ländern können die in den Ländern für den Schulsport und den Nachwuchsleistungssport bestehenden Rahmenbedingungen Berücksichtigung finden. 

2.

Wettbewerbstruktur

2.1

Mannschaftswettbewerb
Der Talentwettbewerb wird als Mannschaftswettbewerb durchgeführt. Es können Mannschaften einzelner Schulen und mehrerer Schulen (Sportgemeinschaften, Talentgruppen u.a.) teilnehmen. 

2.2

Sportarten, Wettkampfinhalte und Altersstruktur
Der Talentwettbewerb konzentriert sich auf olympische Sportarten, die im Schulsport der Länder angeboten werden können. Die Wettkampfinhalte sind auf sportartübergreifende und auf sportartbezogene Vielseitigkeit mit koordinativem Schwerpunkt ausgerichtet.
Die Wettkampfinhalte für die sportartbezogenen Vielseitigkeitswettbewerbe werden durch die Spitzenverbände unter der Koordination durch den Bereich Leistungssport des Deutschen Sportbundes bereitgestellt. 

2.2.1

Sportartbezogene Vielseitigkeit
Das Alter der Teilnehmer richtet sich nach den Vorschlägen der Spitzenverbände auf der Grundlage der vorliegenden DSB-Erhebung unter Beachtung der schulischen Strukturen. Das Teilnahmealter liegt schwerpunktmäßig bei 10 bis 14 Jahren. Es orientiert sich an der Altersstruktur des langfristigen Trainingsaufbaus.
In einzelnen Sportarten können Altersjahrgänge der Primarstufe einbezogen werden (z.B. Eiskunstlauf, Hockey, Kunstturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis). 

2.3

Startberechtigung
Am Talentwettbewerb können schulinterne und schulübergreifende Mannschaften teilnehmen, die sich aus Schülern in den betreffenden Altersbereichen aus Talentsichtungs-, -aufbau, -förder- und anderen Talentgruppierungen von Schule und Verein und/oder Teilnehmern1, die noch keiner solchen Gruppierung angehören, zusammensetzen. 

2.4

Wettbewerbsebenen
Die sportartbezogenen Mannschaftswettbewerbe sollen von der Stadt-/Kreisebene in einem aufsteigenden Wettkampfsystem möglichst bis zur Landesebene unter Beachtung der Rahmenbedingungen in den Ländern und der regionalen Sportinfrastrukturen durchgeführt werden.

Die Wettbewerbsebenen können sich an vorgegebenen Verwaltungsgrenzen (Städte, Kreise, Bezirke) oder auch an regionalen Grenzen auf das Einzugsgebiet von regionalen Schwerpunkten des Leistungssports (Leistungsstützpunkte u.a.) orientieren. 

3.

Planung und Durchführung des Talentwettbewerbs
Die Umsetzung des Talentwettbewerbs wird maßgeblich getragen von den Schulen und Sportvereinen vor Ort. Er wird in enger Zusammenarbeit der Schulbehörden und Sportorganisationen in den Ländern geplant und durchgeführt. Die federführende Zuständigkeit liegt bei den Schulbehörden.
Ausschreibungen für die Talentwettbewerbe 2008/2009 (Auszüge aus dem o.a. Gesamtkonzept): 

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