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Deutscher Schulsportpreis geht nach Hamburg


©dsj/Engler

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09.06.2018 - Die TSG Bergedorf von 1860 e.V. und die Schule Sander Straße aus Hamburg gewinnen den Deutschen Schulsportpreis 2017/2018 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj) und damit 5.000 Euro.


Der TSV Dormagen 1920 e.V. und die Regenbogenschule aus Dormagen kamen auf den zweiten Platz, der mit 3000 Euro dotiert ist. Den 3. Platz belegte die Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim gemeinsam mit dem Otto-Schott-Gymnasium aus Mainz Gonsenheim und erhält 2.000 Euro für Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Ganztag. Der Deutsche Schulsportpreis wurde am Freitag, 8. Juni 2018 in der Berliner Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg verliehen.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs lag bei erprobten und nachhaltig wirkenden bewegungs-, spiel- und sportbezogenen Schulprojekten, die das Thema "Teilhabe und Vielfalt" aufgreifen und damit u.a. einen positiven Einfluss auf die Kultur des respektvollen Umgangs ausüben. Ziel des Wettbewerbes ist es, innovative und bewährte Projekte auszuzeichnen, die auch anderen Schulen und Sportvereinen Anregungen für eigene Vorhaben bieten sollen.

Eine Jury aus Expert/-innen der Mitgliedsorganisationen der dsj, der Wissenschaft und der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz unter der Leitung von Hans-Jürgen Kütbach wählte die Siegerschulen aus und schlug sie dem dsj-Vorstand zur Entscheidung vor. Jan Holze, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend sagte: „Die Kooperation zwischen Schulen und Vereinen funktioniert gut, insbesondere Sportvereine haben ihren Anteil daran. Die ausgezeichneten Vereine können anderen Kooperationen zahlreiche Anregungen für eine vorbildliche Zusammenarbeit zugunsten der Schülerinnen und Schüler und deren Entwicklung geben.“

DOSB- Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper hob in ihrer Laudatio für den Drittplatzierten, Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim gemeinsam mit dem Otto-Schott-Gymnasium hervor, dass die gewünschte positive Verknüpfung von Schule und Sport, verbunden mit dem Wunsch nach einem breiten und qualitativ hochwertigem Angebot von Sport-AGs, der Schule und dem Verein aus Mainz-Gonsenheim sehr gut gelungen sei. Diese arbeiten im Unterricht wie in den AGs eng miteinander und mit der Schulleitung zusammen. Die Organisation des Ganztagsangebots sei vorbildlich in den Schulbetrieb integriert.

Olympiasiegerin und Sportpatin Mariama Jamanka freute sich besonders darüber, dass die Zweitplatzierten, der TSV Dormagen 1920 und die Regenbogenschule in Dormagen junge Leistungssportlerinnen und -sportler in den Nachmittagsbereich der Offenen Ganztagsschule integrieren, wo sie mit Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten.  „Die heute so gern propagierten Ziele von „Vielfalt und Teilhabe“ werden an der Schule wie selbstverständlich umgesetzt“, sagte Jamanka. „Ein von den Schülerinnen und Schülern gewähltes Kinderparlament, das regelmäßig tagt, steht für einen weiteren Wert: den der Partizipation.“

In seiner speziell auch an die Kinder gerichteten Laudatio für den Sieger des Wettbewerbs, die TSG Bergedorf und die Schule Sander Straße, betonte der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze, Lernen brauche den ganzen und bewegten Menschen.  Holze sagte weiter: „Sie meistern gemeinsam eine große Herausforderung. Denn die Schülerschaft an der Sanderschule ist sehr heterogen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Schule und der Verein jeder Schülerin und jedem Schüler und seinen Fähigkeiten gerecht werden will und diese in ihrer Entwicklung unterstützt.“

Weitere Informationen unter:
https://www.dsj.de/news/artikel/verleihung-deutscher-schulsportpreis-20172018-in-berlin/

(Quelle Deutsche Sportjugend)



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