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Feuer und Flamme für den Sport


© JTFO sampics

01.03.2018 - Nun ist auch das Feuer von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics erloschen. Aber die Eindrücke der letzten Tage wirken noch nach.


Eine ereignisreiche Woche in Schonach liegt hinter den rund 800 Schülerinnen und Schülern und deren Betreuerinnen und Betreuern. Die vielen freiwilligen Helfer haben für perfekte Wettkampfbedingungen gesorgt und den zweistelligen Minusgraden ebenso getrotzt wie die Nachwuchstalente selbst.

Die Wetterlage sah es nämlich vor, dass die Jugend dieser Tage im Schwarzwald wirklich für den Ernst- oder besser gesagt Glücksfall von Olympia trainierte. Die Temperaturen jedenfalls standen denen im fernen PyeongChang während der Olympischen Winterspiele in nichts nach.

Gestern Abend fand dann die große Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung auf dem Programm.

Moderator Kai Gemeinder gab dem Ort des Geschehens in Anspielung auf die vielen Partybilder aus dem Deutschen Haus in Korea – TeamD hatte ja wahrlich allen Grund zu feiern – den neuen Namen „Deutsches Haus des Gastes“ und forderte alle Anwesenden auf, den anstehenden Abend in ähnlicher Weise zu genießen und zelebrieren wie es die Deutsche Olympiamannschaft in den vergangenen zweieinhalb Wochen getan hatte – nur ohne Sektdusche versteht sich.

Diesem Wunsch kamen die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Betreuerinnen und Betreuer und zahlreichen Ehrengäste gerne nach.

Selten zuvor waren so viele prominente Vertreter aus Sport und Sportpolitik anwesend wie diesmal.

Neben Staatssekretär Volker Schebesta, der das Gastgeberland Baden-Württemberg vertrat, Schonachs Bürgermeister Jörg Frey und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Schulsportstiftung Thomas Härtel waren dies der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Skiverbands, Dr. Franz Steinle, sowie Gerhard Böhm vom Bundesministerium des Innern, das der größte Geldgeber der Bundesfinalveranstaltungen ist.

Sie alle zeigten sich tief beeindruckt von den erbrachten Leistungen und würdigten die Bedeutung des Wettbewerbs für Schule, Sportstruktur und Gesellschaft.

Zu sehen bekamen sie ein zweistündiges Showprogramm und insgesamt acht Siegerehrungen in den Sportarten Ski Alpin, Skisprung und Ski Langlauf, an denen sie ebenso wie die Spitzensportler Ramona Straub (Achte im olympischen Skispringen von PyeongChang), Anna-Lena Forster (Para-Skifahrerin und dreifache Medaillengewinnerin der Paralympics 2014) sowie Skisprung-Olympiasieger Andreas Wank als Ehrende teilnahmen.

Die Athleten standen Moderator Kai Gemeinder zudem in einer Talkrunde Rede und Antwort und gaben den Talenten wertvolle Tipps mit auf den Weg wie es klappen könnte mit einer erfolgreichen Karriere als Leistungssportler.

Ramona Straub, die die Olympischen Spiele in Sotschi trotz erfüllter Norm verpasst und in der Folge fast zwei Jahre aufgrund von Kreuzbandverletzungen verloren hatte, sagte, man müsse immer einmal häufiger aufstehen, als man hingefallen sei. Und Anna Lena Forster ergänzte, dass man dabei den Spaß am Sport niemals verlieren dürfe.

Andreas Wank, der in Vancouver und Sotschi am Start war und dort Silber und Gold gewonnen hatte, diesmal aber die Spiele zu Hause am Fernseher verfolgen musste, erklärte: „Wenn man etwas erreichen will, darf man sich nie auf seinen Erfolgen ausruhen. Man muss immer weiter an sich arbeiten und bestrebt sein, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern“. Er selbst strebt seine dritte Olympiateilnahme in vier Jahren in Peking an und möchte dort um eine Einzelmedaille kämpfen. Die fehlt dem Mannschaftsolympiasieger und Silbermedaillengewinner nämlich nach eigener Aussage noch.

Im Anschluss an die Siegerehrungen übernahm der DJ das Kommando und sorgte seinerseits dafür, dass das „Deutsche Haus des Gastes“ bei der Disco seinem neuen Namen gerecht wurde.

Es war ein auf ganzer Linie erfolgreicher Abend am Ende einer erfolgreichen Woche, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

kg

 

 










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