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Annett Böhm

Annett Böhm

Steckbrief

*8 Januar 1980 in Meerane

sportliche Erfolge:

  • 2004 Olympia Bronze
  • 2008 Olympia fünfte

JTFO: Warum sind Sie JTFO-Patin geworden?
Um mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben und für zusätzliche Motivation zu sorgen. Ich möchte dem Nachwuchs gegenüber Verantwortung übernehmen und ein gutes Vorbild sein. Auf diese Weise kann ich auch einen Teil der Zuwendungen, die ich auf meinem eigenen sportlichen Weg erhalten habe, den Jugendlichen wieder zurückgeben. Außerdem denke ich, dass JTFO auch dazu dient, um Judotalente zu finden und zu fördern.

JTFO: Was schätzen Sie an diesem Wettbewerb besonders?
Ich finde es gut, dass beim Bundesfinale viele Jugendliche mit gleichen Interessen zusammenkommen und sich sportlich miteinander auseinandersetzen. Außerdem ist JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA auch eine Art Interessengemeinschaft von Sport, Politik und Wirtschaft.

JTFO: Welche Tipps würden Sie den JTFO-Sporttalenten geben, damit sie ähnlich erfolgreich werden wie Sie?
Am wichtigsten ist es, Spaß und Freude an seiner Sportart zu haben, sich Ziele zu setzen und diese dann mit Disziplin, Konsequenz und Verantwortung zu verfolgen.

JTFO: Was machen Sie in Ihrer Freizei am liebsten?
Ich mache viele Ausgleichssportarten wie zum Beispiel Fußball, Volleyball und Badminton, ich lese viel, bastele gern und bin mit Freunden oder meiner Familie unterwegs.

JTFO: Sie haben im letzten Jahr das Winterfinale in Oberhof besucht. Wie hat es Ihnen dort gefallen und wie beurteilen Sie die gezeigten Leistungen?

In Oberhof war eine sehr familiäre Atmosphäre unter den Judokas und Funktionären zu spüren. Die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer waren hochmotiviert und hatten einen enormen Kampfgeist. Ich bin der Meinung, dass auf diesen Leistungen ein stabiler Aufbau möglich ist.

JTFO: Bei den Olympischen Sommerspielen in Athen haben Sie die Bronzemedaille gewonnen. Wie waren Ihre Eindrücke dort?
Die Olympischen Spiele haben mich sehr beeindruckt. Man kann Olympische Spiele auch nicht mit einer EM oder WM vergleichen, da alle Olympischen Sommersportarten vertreten sind, und ich somit die unterschiedlichsten Sportlerinnen und Sportler im Olympischen Dorf kennengelernt habe. Die Judowettkämpfe liefen reibungslos ab. Und die Freude im Olympischen Dorf über die Top-Ergebnisse der deutschen Judoka war riesengroß.

JTFO: Warum ist Judo Ihrer Meinung nach auch für den Schulsport geeignet?
Beim Judo werden viele positive Eigenschaften trainiert und komplexe Bewegungsabläufe geschult. Außerdem werden die Muskeln am ganzen Körper beansprucht und den Judotalenten wird eine hohe Variabilität abgefordert. Und die Verletzungsgefahr ist viel geringer als man denkt.

JTFO: Wie sehen Ihre persönlichen Ziele aus?

Natürlich will ich mich wieder für die Olympischen Spiele 2008 in Peking qualifizieren und dort eine Medaille gewinnen. Ansonsten stehe ich kurz vor meinem Studienabschluss und vor dem Einstieg ins Berufsleben 

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