Deutsche Schulsportstiftung

Christian Schwarzer: Stimmung wie beim WM-Eröffnungsspiel 2007

07.05.2010



Alle vier Handballendspiele hat der JTFO-Pate in der Schöneberger Sporthalle verfolgt und unterhielt sich anschließend ausführlich mit Spielern.


Im Gespräch mit dem JTFO-Presseverantwortlichen Kai Gemeinder verriet der gebürtige Hamburger später, dass er es selbst leider nie als Spieler bis ins Bundesfinale geschafft habe. "Wir haben in Hamburg immer ganz knapp verloren; viermal insgesamt im Finale gegen zwei stärkere Hamburger Schulen, in denen auch einige meiner Mannschaftskameraden spielten."

 

Inzwischen ist Schwarzer seit seinem WM-Titel von 2007 JTFO-Pate und so schließlich doch noch bis nach Berlin gekommen. "Schon vor drei Jahren habe ich die Patenschaft bei JTFO übernommen und es hat mir schon weh getan, dass ich bislang mein Kommen immer absagen musste, weil ich selbst mit meiner Mannschaft im Einsatz war," erzählt er. Jetzt wo er hier ist, lobt er die sehr gute Organisation und zeigt sich beeindruckt vom logistischen Aufwand, der mit der Unterbringung und Versorgung von rund 4000 Beteiligten am Bundesfinale verbunden ist.

 

Aber der Einsatz lohnt sich, glaubt Schwarzer, und äußert sich positiv zur Qualität der Wettbewerbe. "Das Niveau der Finalspiele war schon sehr hoch", attestiert er den jungen Handballern ihr sportliches Talent.

 

Besonders gefreut hat den inzwischen im Saarland heimisch gewordenen Schwarzer aber natürlich der Sieg der Saarbrückener Mannschaft vom Gymnasium am Rotenbühl, die er neben weiteren Trainertätigkeiten zweimal pro Woche mit Dirk Mathis betreut. "Die Jungs mussten mir versprechen, es bis ins Finale zu schaffen, weil ich ja erst gestern Abend anreisen und nur die Finalspiele sehen konnte." Seine Schützlinge haben ihm den Wunsch erfüllt und ihr Versprechen eingelöst. Der Sieg im Finale hat dem Ganzen dann die Krone aufgesetzt.

 

Natürlich war Christian Schwarzer auch bei der Abschlussfeier und Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle vor Ort sein und hat es sich dort nicht nehmen lassen, persönlich die Medaillen an alle erfolgreichen Handballerinnen und Handballer zu übergeben.



cc